Geschickt Gemacht - wir haben gesiegt

Die Versendung von Nachrichten: Eine Zeitreise

42,195 Kilo­me­ter lief der grie­chi­sche Bote Phei­dippi­des nach Athen, bevor er die Bot­schaft von der gewon­ne­nen Aus­ein­an­der­set­zung bei Mara­thon über­brin­gen konn­te. Dann brach er erschöpft zusam­men. Eine Legen­de, ja. Aber mit einem durch­aus rea­lis­ti­schen Hin­ter­grund. Seit jeher spielt die Über­mitt­lung von Nach­rich­ten eine mit­un­ter über­le­bens­wich­ti­ge Rol­le. Und der media­le Ein­falls­reich­tum, der seit der Anti­ke an den Tag gelegt wur­de, ist durch­aus eine klei­ne Rei­se in die Ver­gan­gen­heit wert. Denn unser Mara­thon­läu­fer hät­te sich bereits 490 v. Chr. Sei­ne Stra­pa­zen spa­ren kön­nen, wenn er auf eine Brief­tau­be gesetzt hät­te. Die­se hei­mat­ver­bun­de­ne und sehr aus­dau­ern­de Spe­zi­es fin­det bereits im alten Ägyp­ten und meh­re­re tau­send Jah­re v. Chr. ihre Erwäh­nung als Nach­rich­ten­über­brin­ger. Aller­dings nicht wie heu­te als Bot­schaf­ter des Frie­dens, son­dern viel­mehr als mili­tä­ri­sches und poli­ti­sches Medi­um.

DIE BRIEFTAUBE IM POSTBALLON

Lei­der flog der gefie­der­te Brief­bo­te zuver­läs­sig immer nur in eine Rich­tung – näm­lich nach Hau­se. Dar­um setz­ten die Fran­zo­sen im Jahr 1871, wäh­rend der Bela­ge­rung von Paris durch die Deut­schen, auf Post­bal­lons. Aus der bela­ger­ten Stadt wur­den nicht nur 2,5 Mil­lio­nen Brie­fe in bemann­ten Gas­bal­lons her­aus­ge­flo­gen, son­dern auch unse­re alt­be­kann­te Brief­tau­be wur­de im Bal­lon mit­ge­nom­men. Hin­ter­her brach­te die Tau­be die Bot­schaf­ten aus den unbe­setz­ten Gebie­ten zurück in die fran­zö­si­sche Metro­po­le. Cross-Chan­nel wür­de man das heu­te nen­nen. Aber: Was die Flug­rich­tung betrifft, waren sowohl Tau­be als auch Bal­lon nicht sehr fle­xi­bel. Das änder­te sich mit der Post­kut­sche, gefolgt von der Eisen­bahn, bis Anfang des 19. Jahr­hun­derts die elek­tri­sche Tele­gra­fie auf den Weg gebracht wur­de. Bereits im Jahr 1871 lie­fen in einer typi­schen Woche 60.000 tele­gra­fi­sche Nach­rich­ten über bri­ti­sche Post­äm­ter ein. Die Glo­ba­li­sie­rung der Kom­mu­ni­ka­ti­on hat­te begon­nen und war nicht mehr auf­zu­hal­ten – bis zum heu­ti­gen Tag. In nur weni­gen Jah­ren wur­de das gesam­te Nach­rich­ten­we­sen durch das Inter­net revo­lu­tio­niert:

Wir mai­len. Wir twit­tern, tex­ten und sky­pen. Wir schi­cken Bot­schaf­ten für Außer­ir­di­sche in das All. Alles in Sekun­den­schnel­le und mit 300.000 Kilo­me­tern pro Sekun­de – Licht­ge­schwin­dig­keit. Eine wirk­lich schnel­le Post­kut­sche wür­de für die­se Licht­se­kun­de zehn Jah­re brau­chen – immer fri­sche Pfer­de vor­aus­ge­setzt.

Eine gute Nachricht

Es ist nicht von der Hand zu wei­sen: Unser moder­nes Nach­rich­ten­sys­tem ist zwei­fels­oh­ne eine nütz­li­che und gute Errun­gen­schaft. Lei­der zieht das Gute von alters her das Böse an. Und auch das Nach­rich­ten­we­sen und sei­ne „Kanä­le“ waren zu jeder Zeit ernst­zu­neh­men­den Gefah­ren aus­ge­setzt. Der Mara­thon­läu­fer starb vor Erschöp­fung, Brief­tau­ben ver­flo­gen sich oder stürz­ten ab, Post­kut­schen und Züge wur­den über­fal­len, Funk­sprü­che oder Geheim­codes dechif­friert, Tele­fo­na­te abge­hört. Und was ist mit unse­rem moder­nen Mail­sys­tem? Dort wird lei­der in zuneh­men­dem Maße gephisht, gehackt, infi­ziert und gespammt. Und es gibt kein Mit­tel dage­gen? Doch! Im DATA­HAUS – unse­rem zukunft­wei­sen­den Rechen­zen­trum – ist Ihre digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on mehr als sicher auf­ge­ho­ben. Spam- und Anti­vi­ren­schutz sowie red­un­dan­te, aktu­el­le Fire­wall­sys­te­me bie­ten Ihren Daten höchs­ten Schutz.

Das heißt: All Ihre Nach­rich­ten, auch die nach Athen, errei­chen sicher ihr Ziel.

Und: Sie stür­zen nie­mals ab und bre­chen auch nicht erschöpft zusam­men. Und das ist eine gute Nach­richt.

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